Neue Mensa auf dem Bildungscampus geht in Betrieb

Sie ist eines der architektonischen Highlights der Dieter Schwarz Stiftung und zeigt sich in außergewöhnlichem Erscheinungsbild: die unterirdische Mensa, die heute für Studierende, MitarbeiterInnen und die Professorenschaft des Bildungscampus erstmals ihre Türen öffnete.

Der erste Blick überrascht. Von außen sieht man zunächst nur einen begehbaren „grünen Hügel“, der von einer Diagonalen in zwei Bereiche geteilt wird. Auf dieser liegen ebenerdig die Eingänge, die über eine Treppe in den Ausgabe- und Speisebereich im Untergeschoss führen.

„Mit dem sich rasant entwickelnden Bildungscampus war es uns ein Anliegen, nicht nur eine moderne und vielfältige Lern- und Arbeitsatmosphäre zu schaffen, sondern auch für Lebensqualität auf dem Bildungscampus zu sorgen“, erläutert Professor Reinhold R. Geilsdörfer, Geschäftsführer der Dieter Schwarz Stiftung. „Die bisherige Mensa im Forum ist seit Langem an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen, weshalb wir uns sehr freuen, dass nun neue, großzügige Räumlichkeiten für die Mensa-Gäste zur Verfügung stehen. Die Mensa soll ein Ort der Begegnung und des Austauschs auf dem Bildungscampus sein, an dem die Menschen gerne zusammenkommen, um entspannte Pausenzeiten zu verbringen“, so Geilsdörfer.

Um die beabsichtigten Ziele zu realisieren wurde vom Architekturbüro Auer Weber eine Gastraumfläche von über 697 Quadratmeter geschaffen, die Platz für bis zu 691 Personen bietet, doppelt so viele wie in der alten Mensa im Forum, das auf dem Bildungscampus Ost liegt. Obwohl unterirdisch gelegen ist der Gastraum lichtdurchflutet, unter anderem dank eines mittig platzierten Innenhofs mit 56 Sitzplätzen. Über einen Tunnel ist die Mensa mit dem nebenan liegenden Aulagebäude verbunden und vereinfacht so das Catering für Veranstaltungen. Die mehrfach gekrümmte Dachschale des Aufenthaltsbereichs prägt den großen offenen Raum und setzt damit einen bewussten Gegensatz zu der sonst klar gegliederten Struktur der anderen Campusgebäude.

Achim Söding, Architekt der neuen Mensa, betont: „Der Bildungscampus formt ein Stück lebendige Stadt: unterschiedlichste Raum- und Lebensangebote bieten ganztägig Entfaltungsmöglichkeiten für unsere vielfältige und individualisierte Gesellschaft. Die neue Mensa im Grünen Hügel ermöglicht den Aufenthalt in einer ganz besonderen Atmosphäre. Dass dieser Raum den ganzen Tag über erlebt werden kann, freut mich besonders.“

„Wir wollen, dass unseren Studis eine Top-Ernährung geboten wird und beim Kochen so wenig wie möglich verloren geht. Dank modernster Küchentechnik setzen wir neue Maßstäbe – und liefern damit die Grundlagen, dass Studieren gelingen kann“, sagt Tanja Modrow, Geschäftsführerin des Studierendenwerk Heidelbergs. Hochschulpersonal und Studierende haben unter der Woche von 11 bis 14.30 Uhr und samstags bis 13.30 Uhr die Möglichkeit, sich am Mittagsangebot des Studierendenwerks zu bedienen, das seinen Einkaufsfokus auf saisonale, regionale, Fairtrade- und Bioprodukte lege, so Modrow. Neben dem regulären Mensabetrieb hat das Gebäude für Lernwillige bis 24 Uhr geöffnet.

Die neue Mensa liegt auf dem Campusplatz zwischen dem Hochhaus, der Aula und der Campusbrücke. Die aktuell leer stehende alte Mensa im Forum auf dem Bildungscampus Ost soll ebenfalls in ein Café umgebaut werden, um den dort ansässigen Hochschulen ein Essens- und Getränkeangebot in reduziertem Umfang anzubieten.

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