Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Oberbürgermeister Harry Mergel (rechts) und Reinhold Geilsdörfer, Geschäftsführer der Dieter Schwarz Stiftung, nach der Enthüllung der Bautafel für den Innovationspark KI Baden-Württemberg.

Projekt mit internationaler Strahlkraft

Wirtschaftsministerin besichtigt Areal des Innovationsparks KI

Bei ihrem ersten Besuch nach der Standortentscheidung für den Innovationspark Künstliche Intelligenz Baden-Württemberg in Heilbronn unterstrich Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut die Bedeutung des zukunftweisenden Großprojekts.

„Mit dem Innovationspark KI realisieren wir in Heilbronn ein Projekt von internationaler Strahlkraft. Hier wird in Zukunft das gesamte Wirkungsfeld von KI abgebildet – von der Qualifizierung über die Forschung bis hin zur Kommerzialisierung von ethisch verantwortungsvoller und menschenzentrierter KI aus Baden-Württemberg. Damit trägt der Innovationspark zu noch mehr Schubkraft für ‚KI – made in BW‘ bei“, sagte die Wirtschaftsministerin.

Hoffmeister-Kraut traf sich auf Einladung von Oberbürgermeister Harry Mergel zu einem Gespräch über den aktuellen Stand mit dem Heilbronner Konsortium „Innovationspark KI“ und nahm die vorgesehene Fläche im Gewerbegebiet Steinäcker in Augenschein.

Oberbürgermeister Harry Mergel, Sprecher des Konsortiums, bezeichnete die Ansiedlung des Innovationsparks KI als Quantensprung in der Entwicklung der Stadt zur Wissensstadt und zum starken Zukunftsstandort. „Heilbronn wird zum Kraftzentrum für Baden-Württemberg. KI ist dabei ein wichtiger Baustein“, sagte er. Der Innovationspark gebe einen Schub für Start-ups, kleine, mittelständische und auch große Unternehmen. „KI ist der Motor zur weiteren Stärkung Heilbronns als Wirtschaftsstandort.“

Unterdessen wird mit Hochdruck an der Realisierung des Innovationsparks KI gearbeitet. „Sobald wir die formalen Hausaufgaben erledigt haben, beginnen wir mit der Umsetzung eines umfangreichen Starter-Pakets“, sagte Professor Reinhold Geilsdörfer, Geschäftsführer der Dieter Schwarz Stiftung, die ebenfalls Mitglied im Konsortium ist. Zu diesem Paket gehören die Anmietung von ersten Flächen für Büros im Zukunftspark Wohlgelegen unweit der Steinäcker sowie die Gründung der erforderlichen Gesellschaften. „Es gibt bereits großes Interesse von ersten Start-ups Flächen anzumieten“, sagte Geilsdörfer. Mit der Gründung einer eigenen KI-Stiftung, durch die eine langfristige Förderung gesichert wird, möchte die Dieter Schwarz Stiftung die Nachhaltigkeit des Projektes unterstreichen.

Erste Kontakte zur Ansiedlung von KI Start-ups und Unternehmen bestehen bereits mit dem Bundesverband Künstliche Intelligenz. Begleitend dazu werden Vernetzung und Kooperationen mit KI- Interessenten und -Initiativen vorangetrieben. Bereits 2022 soll ein städtebaulicher Wettbewerb für das als parkartiger Campus angelegte Projekt stattfinden. Dabei sollen auch ganzheitliche Nachhaltigkeitsaspekte einbezogen werden.

Die baden-württembergische Landesregierung hat sich am 27. Juli, auf Basis der Empfehlung einer international besetzten Fachjury, für Heilbronn als Standort für den Innovationspark KI entschieden. Für das Projekt werden aus der Rücklage „Zukunftsland BW – Stärker aus der Krise“ im Rahmen des zweiten Nachtragshaushalts 2020/2021 insgesamt 50 Millionen Euro vom Land bereitgestellt. Zusätzlich zu der Förderung durch die Landesregierung werden von Seiten des Heilbronner Konsortiums Eigenmittel in mindestens gleicher Höhe eingebracht sowie 23 Hektar Fläche im Gewerbegebiet Steinäcker im Stadtteil Neckargartach.

Im Konsortium sind die Stadt Heilbronn, die Stadtsiedlung Heilbronn GmbH, die KI Management GmbH & Co. KG sowie die Dieter Schwarz Stiftung vertreten. Gemeinsam mit mehreren kleinen und großen Unternehmen, Hochschulen, Verbänden und Forschungseinrichtungen arbeitete das Konsortium das Konzept für den Innovationspark KI Baden-Württemberg aus.

Pressemitteilung der Stadt Heilbronn

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(v.l.) Bernd Kreinhop (Abteilung Baurecht), Josef Klug (Schwarz-Gruppe), Baubürgermeister Wilfried Hajek, Projektleiterin Nina Tucman (Schwarz-Gruppe) und Tina Urban (Schwarz-Gruppe)

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