Mittagessen mit 40 Nachwuchswissenschaftlern von Hochschulen aus ganz Deutschland
Mittagessen mit 40 Nachwuchswissenschaftlern von Hochschulen aus ganz Deutschland sowie den Laureaten Prof. Dr. Daniel L. McFadden, Prof. Dr. Oliver Hart, Prof. Dr. Bengt R. Holmström, Prof. Dr. Roger B. Myerson, Prof. Dr. Brian P. Schmidt.

Lindau Nobel Laureate Meeting

Vom 22. bis zum 27. August 2017 fand die sechste Lindauer Tagung der Wirtschaftswissenschaften statt, auf der 17 Nobelpreisträger auf 350 Nachwuchsökonomen aus 66 Ländern trafen. Bengt Holmström, der 2016 den Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften für „Beiträge zur Vertragstheorie“ erhielt oder Robert J. Aumann, der im Jahr 2000 für „die Entwicklung von Theorien und Methoden zur Analyse diskreter Entscheidungen“ ausgezeichnet wurde, sind nur zwei der hochkarätigen Gäste.

Einmal im Jahr finden sich in Lindau rund 30 Nobelpreisträger und Nachwuchswissenschaftler (Studierende, Doktoranden, Postdoktoranden) aus aller Welt ein, um sich auszutauschen, Netzwerke aufzubauen und wissenschaftliche Projekte unterschiedlichster Generationen, Kulturen und Disziplinen anzustoßen.

Seit 2016 werden die Lindau Nobel Laureate Meetings auch von der Dieter Schwarz Stiftung gefördert, um die Möglichkeiten des Austausch-Forums zu nutzen und neue wissenschaftliche und wirtschaftliche Konzepte mit qualifizierten Partnern zu initiieren und die Vernetzung mit der Wissenschafts- und Wirtschaftswelt der Region Heilbronn-Franken zu stärken.

Das diesjährige Programm beinhaltete verschiedene Veranstaltungen – Vorträge, Diskussionen, Master Classes und Podiumsdiskussionen, die dazu dienen sollten, den Austausch von Erfahrungen, Ideen und Wissen zwischen den Nobelpreisträgern und den Nachwuchswissenschaftlern anzuregen.

Weitere Informationen zum Lindau Nobel Laureate Meeting unter:
www.lindau-nobel.org

Hintergrund:

1951 startete die erste Lindauer Tagung, um Wissenschaftler und Nobelpreisträger an einen Tisch zu bringen. Die beiden Ärzte Franz Karl Hein und Gustav Wilhelm Parade aus Lindau riefen die erste Tagung ins Leben und brachten mit der Hilfe von Lennart Graf Bernadotte af Wisborg, der gute Beziehungen nach Stockholm pflegte, sieben Nobelpreisträger für die erste Konferenz nach Lindau.

Seit dieser ersten erfolgreichen Zusammenkunft fand die Lindauer Nobelpreisträgertagung jährlich statt und entwickelte sich zu einem internationalen Forum, das dem wissenschaftlichen Austausch, der Reflexion, Inspiration und zur Netzwerkbildung dient.

Schon 1953 wurde entschieden, dass auch Studierende, Doktoranden und Postdoktoranden zum gemeinsamen Dialog eingeladen werden sollten. Seit 2004 findet zudem in dreijährigem Turnus die Lindauer Tagung der Wirtschaftswissenschaften statt.

Die Themenbereiche der Konferenz variieren abwechselnd zwischen den drei naturwissenschaftlichen Nobelpreis-Disziplinen Physiologie und Medizin, Physik oder Chemie sowie dem Bereich der Wirtschafswissenschaften.


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