Richtfest experimenta
© Sauerbruch Hutton

Richtfest experimenta

Am 13. Juli 2017 feierte die experimenta, eines der Schwerpunkt-Projekte der Dieter Schwarz Stiftung, das Richtfest des neuen Science-Center-Gebäudes. 2016 wurde der Grundstein dafür gelegt und schon gut ein Jahr später steht das architektonische Highlight in der Heilbronner Innenstadt mit der kompletten Außenfassade majestätisch da und beeindruckt schon jetzt mit seiner Dynamik und seinem Design.
Mit der Eröffnung im Frühjahr 2019 wird die experimenta Heilbronn als Deutschlands größtes Science Center neue Maßstäbe setzen und bundesweite Strahlkraft besitzen.

© experimenta

Die Veranstaltung in den noch nicht fertig ausgebauten Räumlichkeiten startete mit einem Einstiegs-Video über den außergewöhnlichen Neubau und seinen Besonderheiten. In Anwesenheit von Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann, Oberbürgermeister Harry Mergel und zahlreichen weiteren Gästen begrüßte Silke Lohmiller, Geschäftsführerin der Dieter Schwarz Stiftung, das Publikum und betonte, dass mit der neuen experimenta eine einzigartige Wissens- und Erlebniswelt entsteht, in der es Spaß macht, Neues zu entdecken.
Dr. Wolfgang Hansch, Geschäftsführer der experimenta, gab zusammen mit dem Architekten des Solitärs Prof. Matthias Sauerbruch Einblicke in das neue Wissenszentrum und die vielfältigen Möglichkeiten, die das Bauwerk mit sich bringt.
Für das neue Science Center wurde eine besondere Architektur gewählt: Der Neubau ist durch eine dynamische Struktur aus Glas und Stahl gekennzeichnet und besitzt ein besonderes Gestaltungselement, die „Raum-Zeit-Spirale“. Dieses prägnante Highlight, ein durchgängiger Erschließungs- und Aufenthaltsraum, zieht sich vom Erdgeschoss bis unter das Dach des Hauses und verbindet alle Etagen und damit die sogenannten „Themenwelten“ miteinander. In diesen vier Themenwelten, von denen sich je eine pro Stockwerk befindet, können 270 interaktive Exponate entdeckt werden. Im Zentrum der Raum-Zeit-Spirale und damit auch im Kern der verschiedenen Themenwelten finden sich die „Talentschmieden“ wieder. Diese werden als vier raumgroße Glaskörper in das Gebäude eingehängt und bilden damit das Atrium, in denen sich Besucher kreativ austoben und selbst experimentieren dürfen.
Eine weitere Besonderheit ist der „Science Dome“. Auf dem 700 Quadratmeter großen Kuppelscreen finden ab der Eröffnung Experimentalvorstellungen, 3D- und Laser-Shows statt. Ebenso besteht die Möglichkeit, auf der Showbühne Wissenschaftstheater zu veranstalten. Darüber hinaus ist eine Sternwarte und drei Sonderausstellungsflächen geplant, die ein Experimentier- und Mitmach-Angebot für alle Altersgruppen anbieten. Das derzeitige Bestandsgebäude bietet nach dem Umbau zusätzlich Labore und Ateliers, in denen unter pädagogischer Anleitung geforscht werden kann.

Dr. habil. Wolfgang Hansch (Geschäftsführer experimenta), Prof. Dr. Bärbel G. Renner (Kommunikation experimenta), Silke Lohmiller (Geschäftsführerin Dieter Schwarz Stiftung) und Prof. Matthias Sauerbruch (Sauerbruch Hutton) (v.l.n.r.) © experimenta

Bis die experimenta mit ihrem Neubau in 1,5 Jahren die Tore öffnet und sich über zahlreiche Besucher freut, ist das jetzige Bestandsgebäude für die Umbauarbeiten geschlossen.
Heilbronn muss allerdings nicht so lange Zeit auf die Wissensvermittlung durch die experimenta verzichten, denn ab Ende des Jahres liegt die „MS experimenta“ an der Badstraße in Heilbronn (hinter dem Götzturm) vor Anker und zeigt einen Teil seiner Exponate.


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