Klimawirksame Bepflanzung auf dem Experimenta-Platz

Die Umgestaltung des Experimenta-Platzes ist abgeschlossen: Elf zusätzliche Grüninseln mit klimagerechten Bäumen und Sträuchern sowie eine Bewässerungs- und Benebelungsanlage sorgen für mehr Aufenthaltsqualität und laden zum Verweilen ein. Das Projekt, das mit Begleitung des Heilbronner Grünflächenamts realisiert wurde, ist zudem Teil der Nachhaltigkeitsstrategie von Deutschlands größtem Science Center und der Stadt Heilbronn.

Die Umgestaltung des Experimenta-Platzes auf der Neckarinsel ist Teil des Projekts „Umbau Innenstadt“ der Stadt Heilbronn, das zum Erreichen der Klimaziele beitragen soll. Mit der Entsiegelung von asphaltierten Flächen zogen elf zusätzliche Grüninseln auf dem Platz ein: Sie sind mit klimawirksamen Bäumen, Sträuchern, Stauden und Gräsern gestaltet und bieten an der Einfassung zahlreiche Sitzmöglichkeiten. Eine Insektenwiese im Randbereich ergänzt die Begrünung. Die neuen Flächen nehmen Regenwasser auf, das dort versickern kann, und spenden an sonnigen Tagen Schatten. Für Abkühlung sorgen zusätzlich Nebelstelen, die durch ihre Düsen Wasser fein verteilen.

Zur Einweihung der neuen grünen Oase am 10. Juni sagt experimenta-Geschäftsführerin Prof. Dr. Bärbel Renner: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit der großzügigen Entsiegelung unseren Platz attraktiver gestalten konnten. Zudem können wir damit – in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Heilbronn – einen wichtigen Meilenstein im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsziele erreichen und für ein besseres Mikroklima sorgen.“

Grünflächen sind trockenheitstolerant

Heilbronns Oberbürgermeister Harry Mergel lobt die gelungene Neugestaltung des Platzes: „Die elf Grüninseln mit Schattenflächen, kühlenden Pflanzen, Nebeldüsen und Versickerungsflächen sind ein weiteres herausragendes Beispiel, wie Stadtentwicklung neue Wohlfühlorte schaffen kann – auch für heiße Sommertage. Heilbronn hat hier am Experimenta-Platz wieder ein gutes Stück an urbaner Aufenthaltsqualität dazugewonnen.“

In Zeiten des Klimawandels nimmt die Bedeutung von Grünflächen für das Klimamanagement in den Städten zu. Gefragt sind resiliente Grünflächen, die sich unterschiedlichen Bedingungen und extremen Wetterereignissen anpassen können. Hitzetolerante Pflanzen und effiziente Bewässerung unterstützen dabei ein starkes Ökosystem.

Bei der klimagerechten Bepflanzung des Experimenta-Platzes kommen sogenannte Zukunftsbäume wie die Mehlbeere, „Baum des Jahres 2024“, oder Waldkiefer, Himalaya-Birke, Rotahorn und Zerreiche zum Einsatz. Sträucher wie die immergrüne Duftblüte und die Felsenbirne ergänzen die Pflanzinseln. Die größte Grüninsel umfasst rund 190 Quadratmeter, die kleineren sind zwischen 25 und 80 Quadratmeter groß.

Kompensation für KI-Pavillon

Die Umgestaltung des Experimenta-Platzes bildet einen wichtigen stadtklimatischen Ausgleich und dient unter anderem auch als Kompensation für den am 23. April eröffneten KI-Pavillon. Das temporäre Holzgebäude liegt direkt an der Hagenbucherbrücke in Nachbarschaft zu den beiden experimenta-Gebäuden. Der 180 Quadratmeter große KI-Pavillon möchte die Öffentlichkeit wie auch Schulklassen für das zukunftsweisende Thema sensibilisieren – anschaulich, verständlich und mit spielerischen Elementen, die den Zugang erleichtern.

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59. Bundesfinale Jugend forscht in Heilbronn: Der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung Dr. Jens Brandenburg und die Geschäftsführerin der experimenta gGmbH Prof. Dr. Bärbel Renner gratulieren Anthony Eliot Striker (18) und Tina Thao-Nhi Schatz (18) aus Berlin zum Bundessieg im Fachgebiet Biologie.

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