Heilbronn, 22. Juli 2026 – Die Dieter Schwarz Stiftung intensiviert ihr gesellschaftliches Engagement und wird Förderpartnerin der Mental Health Alliance. Die im Frühjahr 2026 initiierte Allianz setzt sich für systemische Verbesserungen in der mentalen Gesundheitsförderung und -versorgung von jungen Menschen in Deutschland ein. Damit unterstützt die Dieter Schwarz Stiftung ein breites Netzwerk aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Verwaltung, Krankenkassen, Praxis und jungen Menschen selbst, um präventive Maßnahmen und innovative Lösungen im Bereich der mentalen Gesundheit langfristig zu verankern.
Systemische Ansätze für die psychische Gesundheit
Die Mental Health Alliance wurde unter dem Dach der gemeinnützigen Organisation ProjectTogether ins Leben gerufen. Die aktuellen Entwicklungen sind besorgniserregend: Bis zu zwei Drittel aller psychischen Erkrankungen zeigen erste Symptome vor dem 25. Lebensjahr. Hier wird das Fundament für lebenslange Resilienz und erfolgreiche Bildungsbiografien gelegt. Ein zentrales Anliegen der Allianz ist es, niederschwellige Vorsorgeangebote zu verbessern und fest in das bestehende Gesundheitssystem einzubinden, etwa durch die Verankerung von indizierter und selektiver Prävention im SGB V.
Nachhaltige Transformation im starken Netzwerk
Die Dieter Schwarz Stiftung stößt als neue Förderpartnerin zu einem namhaften Unterstützerkreis, dem die Bertelsmann Stiftung, die Robert Bosch Stiftung, die alv foundation, die Beisheim Stiftung und die Fritz Behrens Stiftung angehören. Prof. Dr. Jörg M. Fegert, einer der Initiatoren der Mental Health Alliance, betont: „Wir brauchen sektorübergreifende Allianzen aus Wissenschaft, Praxis und starken Partnern aus der Zivilgesellschaft, um der mentalen Gesundheit der nachfolgenden Generation das nötige Gewicht zu geben. Als gebürtiger Heilbronner freue ich mich besonders über das Engagement der Dieter Schwarz Stiftung.“ Mit Blick auf die konkreten Aufgaben fügt er hinzu: „Gerade in einer zunehmend digitalisierten Welt liegen die Herausforderungen in Bildung und Gesundheitsfürsorge nah beieinander. Die Allianz unterstützt dabei, diese Zusammenhänge stärker in den Blick zu nehmen und gemeinsam innovative Lösungen für Kinder und Jugendliche zu entwickeln.”
Strategische Weiterentwicklung des bestehenden Engagements
Der Impuls für das Engagement der Stiftung stammt aus der Zusammenarbeit mit der digitalen Beratungsplattform krisenchat, die zu den Initiatoren der Mental Health Alliance gehört. Mit dem Beitritt zur Allianz geht die Stiftung den nächsten Schritt: Sie unterstützt nicht nur die unmittelbare Krisenintervention, sondern gleichzeitig die Bearbeitung der systemischen Ursachen in der Prävention. „Psychische Gesundheit ist das unverzichtbare Fundament für eine gelingende Bildungsbiografie, eine positive, persönliche Entwicklung und gesellschaftliche Teilhabe“, erklärt Prof. Dr. Bärbel G. Renner, Geschäftsführerin der Dieter Schwarz Stiftung. „Wenn junge Menschen mental belastet sind, leidet auch ihr Bildungsweg. Durch unseren Beitritt zur Mental Health Alliance leisten wir einen wichtigen Beitrag, um innovative Präventionsangebote langfristig zu sichern.“